• Kerstin Stechl
  • Black Instagram Icon
  • Black Twitter Icon
036.jpg

KERSTIN STECHL

"Malerei ist Poesie in Form und Farbe"
 

GALLERY

001
press to zoom
002
press to zoom
004
press to zoom
039a
press to zoom
005a
press to zoom
027
press to zoom
032
press to zoom
036
press to zoom
040
press to zoom
041
press to zoom
043
press to zoom
047
press to zoom
1/1
037.jpg

Stefan Wimmer, Direktor der Kunstakademie Bad Reichenhall,

im Rahmen der Ausstellung „Landschaft/Klima/Natur“ am 21. April 2021 zum Triptychon „Tegernsee“ von Kerstin Stechl

… In einer solch einfachen, reduzierten Formensprache ist es (den Malern) gelungen, einen Bildaufbau zu schaffen, der uns eindeutig Landschaft erkennen lässt.

 

Ähnliches passiert hier bei Kerstin Stechl, dort haben wir es mit einer malerisch ganz anderen Umsetzung, mit einer Spachteltechnik zu tun. Aber dennoch: (Man sieht) die Bergform mit dem darunter- oder davorliegenden See. Aber nur weil die Fläche blau ist, muss es ja nicht ein See sein, es könnte theoretisch auch eine Wiese sein…

 

Wenn wir uns also von einer realistischen Darstellung hin zu einer emotionalen, einer seelischen Perspektive auf Bergdarstellungen fokussieren, so wie wir es auch von den deutschen Expressionisten kennen, dann haben wir natürlich auch gar kein Problem damit, die Wiese als eine blaue Fläche darzustellen und wahrzunehmen, den Himmel als ein lila Element und dann die Berge tatsächlich in einer ganz schlichten, reduzierten, abstrahierten Form, nämlich der eines Kegels entsprechend wahrzunehmen.

 

… bei Frau Stechl spreche ich von (einer) Reduktion der Formen und Farbigkeit.

BIOGRAPHY

2022 Abschluss als Meisterschülerin bei Professor Markus Lüpertz, AdBK, Kolbermoor

2020 Seminar Malerei bei Elvira Bach

2019 Seminare Malerei bei Peter Tomschiczek, Professor Jerry Zeniuk und Ingrid Floss, Bildhauerei bei Niklas Klotz

2018 Aufnahme des Studiengangs Zeichnung und Malerei bei Professor Markus Lüpertz

2003 Freie Journalistin für Medien, Kunst und Musik, Kronberg

1998 Communication Consultant, Far Hills, New Jersey, USA

1993 Redakteurin für Marketing-Kommunikation, Frankfurt

1990 J. W. Thompson Werbeagentur, Frankfurt

1989 United Nations, Department of Public Information, New York City, USA

1989 Magister Artium in Kommunikationswissenschaften, LMU, München

1964 geboren in Frankenthal/Pfalz

 
Cello mit Kerstin (3).jpg

PHILOSOPHY

Text und Malerei sind zwei grundverschiedene Darstellungsformen. Der kreative Prozess dagegen ist gleich. Am Anfang steht immer das leere Blatt oder die leere Leinwand. Und natürlich die Idee.

 

Der große Unterschied zeigt sich spätestens beim Ergebnis. Ich schreibe nicht als Schriftstellerin, sondern als Journalistin. Daher versuche ich immer den hohen, ethischen Anspruch des professionellen Journalismus zu erfüllen. Das oberste Prinzip ist die Wahrheit, gefolgt von der Notwendigkeit des Gesagten und dem Respekt vor der Sache und meinem Gesprächspartner. Ich frage mich immer: 1. Stimmt alles? Hält jedes Detail einer Prüfung stand? 2. Ist jede Information notwendig, um etwas plausibel zu erklären, ohne dass ich den Empfänger langweile und ihm die Zeit stehle? Und 3. Gehe ich mit den Inhalten, mit meinen Informanten und zitierten Interviewpartnern respektvoll um?

 

Bei der Malerei passiert genau das Gegenteil. Ein „richtig“ gibt es nicht. Außerdem hat sich der Zwang zur Wahrhaftigkeit des Gemalten mit der Erfindung der Fotografie verändert. Also male ich die Dinge, wie ich sie fühle. Ein bisschen Wahrheit muss jedoch immer vorhanden sein, das Konkrete soll dem Gemalten einen Rahmen geben, aber nicht zu sehr, denn dann wären die Bilder zu direkt, zu einfach und damit belanglos. Ich wünsche mir, dass der Betrachter die gedanklichen Lücken, die ich ihm lasse, mit seiner Phantasie ausfüllen kann.

 

Und damit wäre ich beim Respekt, bei meiner Hochachtung vor der Malerei als Kunstform, die in tausenden von Jahren große Künstler hervorgebracht hat. Sie alle respektiere ich voll und ganz. Doch hier nehme ich es mir heraus, die über Jahrhunderte gewachsenen Gesetzmäßigkeiten der Malerei zu durchbrechen. Es macht mir Freude, die Norm zu durchbrechen, aus dem Puzzle am Ende ein neues Mosaik zusammenzustellen. Die „Respektlosigkeit vor den Gesetzen der Malerei“ erlaubt es mir also, bekannte Teile zu nutzen und sie dann zu etwas Neuem zusammenzusetzen.

 

Und so nehme ich den Betrachter mit „in meine phantastische Welt“. Dort kann er sich so lange aufhalten wie er möchte - im Gegensatz zu jedem sprachlichen Medium - ohne jedes Zeitlimit.

 

Malerei ist Poesie in Form und Farbe.

 

EXHIBITIONS

2022 Artbox Project 2.0, Zürich

2022 Abschlussausstellung Meisterklasse von Professor Markus Lüpertz, AdBK, Kolbermoor

2021 „Be**part“ Atelier Montez, Rom, und Teilnahme an der Rome Art Week > Atelier Montez > Rome Art Week

2021 „Landschaft/Klima/Natur“, Städtische Galerie, Bad Reichenhall > Städtische Galerie Bad Reichenhall

2021 Artbox Project, Zürich > ARTBOX.PROJECTS

2020 Ausstellung Aufbaustudium Zeichnung und Malerei bei Professor Markus Lüpertz > virtueller Rundgang - Aufbaustudium 2020

2019 Gruppenausstellung Freie Kunstakademie Frankfurt > Freie Kunstakademie Frankfurt

2019 Jahresausstellung Kunstakademie, Bad Reichenhall > Kunstakademie Bad Reichenhall

M I T G L I E D S C H A F T E N

spinne.art - Network of Artists, Feldafing

Deutscher Journalistenverband, DJV, Berlin

K E R S T I N   S T E C H L

kontakt@kerstinstechl.de

+49 170 271 1626

Ihre Angaben im Kontaktformular werden nur verwendet, um Ihre Anfrage zu beantworten und ggf. in digitaler Form, auch innerhalb von Datenverarbeitungsanlagen, gespeichert. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht.
Mit dem Absenden des Kontaktformulars willigen Sie in die Verarbeitung Ihrer eingegebenen Daten ein.

CONTACT

Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich melde mich in Kürze bei Ihnen